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  13. Feb 2016 ● Schwazer Silber & Bronze Kunst "Der Zerfranste"                                 zurück
 
 

Die Kunst ist frei, sagt man so schnell daher. Dabei gibt es nichts unfreieres als die Kunst. Ein anregendes Beispiel ist hier der Schwazer Stadtbrunnen. Er wurde in einem anderen Zeitalter aufgestellt, niemanden gefällt er, noch immer steht er, jetzt soll er sogar noch versilbert werden. Eigentlich gehört er vor dem Museum Rabalderhaus, ein ihm würdiger Ort, gegenüber der neuen, schönen Wohnanlage. Aber die Kunst frei, sagen die Künstler. Weil wir niemand sind, gefällt er uns gut. Wir von der SSBK werden ihn mit seiner runden Plattform nützen und in Performances unsere Kunst und unseren Schmuck der Schwazer Kultur nahe bringen. Sein zerfranstes Aussehen und die Ästhetik und Handwerkskunst unserer Kunstwerke ergänzen sich bestens. Der Platz würde wieder an Qualität gewinnen, wenn man uns lässt. Ist nicht selbstverständlich. Einen sicheren Fan hat dieser Brunnen schon. (AVS) www.schwazer-silberkunst.at




Facebook: Bettina Bikow Ich find ihn auch schrecklich! Aber ich bin ja keine gebürtige Schwazerin und trau mich daher so unachtsam über dieses freie Kunstobjekt der Stadt Schwaz zu schreiben. Ich denke eine Versilberung reißt da auch nicht viel heraus „wink“-Emoticon

Facebook: Armin Vom Silberwald Liebe Bettina, Markus Plattner, der Regiemann, hat am Aschermittwoch der Künstler eine interessante, aber auch heroische Rede über die Freiheit der Kunst gehalten. Es wurde kräftig applaudiert. Habe mir gedacht, diese von Künstlern gerne propagierte Freiheit als Paradoxon, ein Widerspruch in sich, anhand des zu versilbernden Stadtbrunnens persiflierend darzustellen. Und da gibt es natürlich auch die Freiheit der applaudierenden Schwazer Künstler, die Freiheit des Nichtssagen für sich in Anspruch zu nehmen, wenn die Stadt diesen Brunnen versilbern will. Eigentlich nichts dagegen, aber es war schon einmal von der Stadt die Sprache, das Fuggerhausdachl zu versilbern und jetzt ein „bestehendes“ Kunstwerk ebenso. Also wieder für ein etwas Bestehendes eine Oberflächenbehandlung. Höflich geschrieben, wohl nicht oberflächlich, aber phantasielos. Neues, Innovatives wird damit nicht geschaffen. Diese Behübschung wird von den etablierten Schwazer Künstlern nicht in Frage gestellt. Freiheit geht einher mit Verantwortung und in der Kunst zusätzlich mit der Kreativität, hat Markus Plattner gesagt. Das künstlerische Establishment nimmt sich da gerne die Freiheit, sich dem zu enthalten.

Facebook: Sandra Mayr ...ein bestehendes Kunstwerk aus "seiner" Zeit, mit Absicht vom Künstler so gestaltet, darf nicht verändert werden!Diese Stele, ein behauener Stein,hat seine Sprache und mit seiner lebendigen Oberfläche will er weiterhin so "frei" atmen.Aber im Rahmen eines Wettbewerbes für Künstler könnte man versilberte Metallobjekte, z,B silberne Stelen in die Nähe der bestehenden Stele bringen, eine sogenannte KUNST +PLUS +

Facebook: Sandra Mayr ...ein bestehendes Kunstwerk aus "seiner" Zeit,mit Absicht vom Künstler so gestaltet,darf nicht verändert werden!Diese Stele ,ein behauener Stein,hat seine Sprache und mit seiner lebendigen Oberfläche will er weiterhin so "frei" atmen.Aber im Rahmen eines Wettbewerbes für Künstler könnte man versilberte Metallobjekte-z,B silberne Stelen in die Nähe der bestehenden Stele bringen,eine sogenannte KUNST +PLUS +

 
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